21 Schüler der Realschule Kuppenheim legen die PET-Prüfung ab

Eine Zusatzqualifikation vorweisen zu können, ist immer gut, besonders für die Bewerbungen während des 9. Schuljahres. Noch besser, wenn diese Qualifikation von der University of Cambridge attestiert wird.
So meldeten sich insgesamt 21 Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule Kuppenheim für die PET-Prüfung (Preliminary English Test for Schools) an und wurden für ihre zusätzliche Mühe belohnt. Mit Leonie Zimmermann bestand sogar eine Schülerin mit der höchsten Auszeichnung! Herzlichen Glückwunsch!
Möglich gemacht hat die Teilnahme erst die Firma Heinz-von-Heiden, in Person von Dr. Norbert Stache, der die hohen Prüfungsgebühren erneut mit 50€ je Schüler bezuschusste. Für diese außergewöhnlich großzügige Unterstützung unserer Schüler sagen wir vielen herzlichen Dank!

Berlin-Fahrt der Klasse 9b

Wir, die Klasse 9b, begannen am Sonntag, den 28.05. um 5:30 Uhr mit unseren Klassenlehrern Herrn Häseler und Frau Hermann unsere Abschlussfahrt in die Hauptstadt. Die Fahrt dauerte ungefähr 5 ½ Stunden und gleich nach unserer Ankunft in Berlin ging das Programm schon los. Am ersten Tag war eine Führung von einem Ehemaligen Insassen durch das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen geplant. Nach der Führung machten wir uns auf den Heimweg und bezogen unsere Zimmer. Nach einer kleinen Verschnaufpause fuhren wir alle zusammen zum Hackeschen Markt, um in kleinen Gruppen zu Abend zu essen.

Am Montag fuhren wir nach dem Frühstück auf das höchste Gebäude Deutschlands, den Berliner TV-Turm, wo man aus über 200 Metern Höhe den besten Blick über die Stadt hat. Danach machten wir einen Spaziergang durch Berlin, unter den Linden, über die Museumsinsel, an der Humboldt Universität vorbei, über den Pariser Platz und schließlich zum Brandenburger Tor. Nun war der Bundestag an der Reihe, in welchem wir dann erst einmal zu Mittag essen konnten. Danach erzählte uns Kai Whittaker, MdB noch etwas über seine Arbeit im Bundestag und wir konnten Fragen stellen. Nachdem wir im Bundestag fertig waren, durften wir uns noch ein paar Stunden in Dreiergruppen in Berlin Mitte aufhalten, bis wir dann zurück zur Jugendherberge fuhren.

Am dritten Tag, Dienstag, verbrachten wir fast den ganzen Tag im Story-Bunker. Die Führung, in der wir über die Geschichte des Anhalter Bunkers erfuhren, war vormittags. Danach hatten wir Zeit, um etwas essen zu gehen. Leider fing es an, plötzlich und extrem stark zu regnen und die Hälfte unserer Klasse musste zur Jungendherberge, um sich umzuziehen. Die andere Hälfte beendete den Besuch im Story-Bunker und machte danach noch einen Spaziergang zur Siegessäule, vorbei am Bentler-Block, wo damals Stauffenberg erschossen wurde und vielen Botschaftsgebäuden aus aller Welt und den Bundesländern.

Später an dem Tag traf sich die ganze Klasse dann wieder, um zusammen zum Ku´damm zu gehen, wo wir dann wieder bis zum Abend in Gruppen Freizeit hatten.

Mittwochs stand das KZ Sachsenhausen auf dem Plan, zu dem wir erst einmal 50 Minuten fahren mussten. Wir wurden durch das Konzentrationslager geführt und erfuhren etwas über die Geschichte. Nachdem wir wieder in Berlin angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zum Denkmal für die ermordeten Juden. Dann konnten wir entweder mit Herrn Häseler und Frau Hermann zum Standort des ehemaligen Führerbunkers gehen oder wir hatten Freizeit. Nach einer Weile trafen wir uns dann wieder und liefen zusammen zur Spree. Dort machten wir zum Abschluss des Tages eine Bootsrundfahrt.

Am letzten Tag in Berlin besuchten wir die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße mit dem dort aufgenommenen Foto des flüchtenden Grenzpolizisten Conrad Schuhmann, dem Verlauf der Mauer und zahlreicher Fluchttunnel. Wir schauten uns einen Abschnitt des Todesstreifens an und gingen zum Nordbahnhof. Nach einer kleinen Pause trafen wir uns dann am Checkpoint Charly wieder und besichtigten dort das Mauer-Museum, das viele Fluchtgeschichten erzählt. Um sich auszutoben, konnten die, die wollten, im Jumphouse auf Trampolinen wild herum springen. Am Abend saßen wir dann alle gemeinsam zusammen zum Abschiedsessen in der Kulturbrauerei Frannz.

Freitags war dann nur noch zusammenpacken und schnell zur Bahn angesagt, 8 Stunden Fahrt, zwei Mal eilig umsteigen, viele Fidget-Spinner und als wir dann angekommen waren, nach einer Woche, in der wir viel erlebt haben, wieder unsere Familien begrüßen.

Leonie, 9b

Rückblick

Mehr als ein Klassentreffen

Zwischen Proben und Unterricht, Kopierer und Wetter-App, die Vorfreude und Anspannung war allen Beteiligten anzumerken vor dem wichtigen Fest. Als uns Freitag morgen dann sintflutartige Regenmassen einen Strich durch die Rechnung zu machen drohten, hofften wir umso mehr auf ein zahlreiches Erscheinen am Abend. Sollte sich das konsequente Aufessen des Pausenbrotes, die stets gemachten Hausaufgaben der letzten Tage und die monatelangen Mühen der Vorbereitung am Ende doch nicht gelohnt haben?

Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns zwar keine frühlingshaften Temperaturen, aber einen durchweg trockenen Abend. Doch selbst ein Regenschauer hätte die Stimmung wohl kaum trüben können. Wir waren überwältigt von der großen Resonanz. Viele Interessierte, darunter knapp 800 (!) ehemalige Schüler, folgten unserer Einladung und feierten mit uns unser 50-jähriges Bestehen. An einer „Wall of Fame“ konnten sich alle Ehemaligen in ihren Jahrgängen eintragen und wiederfinden. Sogar ehemalige Schüler der ersten Abschlussklassen ab 1973 konnten wir an diesem besonderen Abend begrüßen.

Der Kaugummi von damals klebte wohl nicht mehr unter der Bank und auch das ein oder andere Gesicht war einem womöglich so gar nicht vertraut. Dass dennoch viele Erinnerungen wach wurden und man meist positiv an die gemeinsame Schulzeit zurückdachte, haben uns das rege Interesse an unseren Angeboten und die ausgelassene Stimmung gezeigt. Ob auf dem Schulhof bei Live-Musik, leckerem Essen und Cocktail, in der Aula bei Kaffee und Kuchen, im damaligen Klassenzimmer oder an der Ahnentafel, Anlass zu vielen netten Gesprächen gab es überall. Bestimmt ist auch der anfängliche „kalte Schauer vor dem Physikraum“, von dem uns jemand berichtete, letztlich einem Hauch von Nostalgie gewichen.

Die ganz besondere Atmosphäre war spürbar und sollte es tatsächlich so etwas wie einen guten Schulgeist geben, so war er an diesem Abend unter uns. Man wünscht sich fast die Zeit würde schneller vergehen und der nächste runde Geburtstag nicht allzu lange auf sich warten lassen. Aber wir wären nicht die Werner-von-Siemens-Realschule, wenn wir nicht auch vorher gute Gründe finden würden uns zu treffen und miteinander zu feiern.

In eigener Sache: Wir freuen uns weiterhin über alte Klassenfotos, insbesondere der Abschlussklassen, für unsere Schulchronik!

„Eine ruhige Kugel schieben“? Nicht mit uns!

Werner von Siemens war schon nicht dafür zu begeistern und auch unser Motto für den zweiten Festtag war ein anderes. Dieser Tag stand ganz im Zeichen unserer Schüler und deren Familien. Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein wurde viel miteinander geplaudert, getobt, gespielt, und gelacht. Großer Beliebtheit erfreute sich unser Bubble Ball-Turnier, das unter den Klassen ausgetragen wurde. Und auch die Erwachsenen zeigten dabei vollen Körpereinsatz, wie schon am Abend zuvor einige Ehemalige.

Bevor die Spielwiese und Aktionen in und rund um unser Schulgebäude von Herrn Haller eröffnet wurden, wurde es zunächst feierlich. Zahlreiche Gäste gratulierten und erzählten Anekdoten aus dem Schulalltag. Eine Modenschau von Schülern führte durch die vergangenen fünf Jahrzehnte und so mancher fühlte sich zurückversetzt in die Zeit der Ballonhosen, knallbunten Netzshirts oder Plateauschuhe. Ein Gedicht von Herrn Häseler über die Entstehung von Erde und Menschheit sowie dem „süßen Ort“, an dem die Kinder „bis zur Mitte reifen“, brachte das Publikum ebenso zum Schmunzeln wie der Rückblick unseres ehemaligen Kollegen Zimmermann, der die Aufbruchstimmung, die zu jeder Zeit an unserer Schule herrschte, wunderbar in Worte fasste. Untermalt wurde das Programm gewohnt mitreißend durch unsere Schulband und ein Schüler-Blasorchester unter der Leitung von Frau Weber.

Genug der Worte und Mitmachen hieß danach die Devise. Während beim Bubble Ball-Fußball eher Grobmotorik und Ausdauer gefragt waren, musste man beim Kistenklettern, Bowling oder an der Torwand Geschicklichkeit beweisen. Mit weiteren Aktionen wie dem Lehrerquiz, Tischtennis, Airhockey, Kinderschminken, usw. war für jeden etwas dabei. Für alle Technikbegeisterten gab es unseren 3D-Drucker oder selbstprogrammierte Lego-Roboter zu bewundern.

Bei gemütlichem Beisammensein ließen wir den Tag schließlich ausklingen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

Danke

Ein ereignisreiches Fest-Wochenende liegt hinter uns und wir wollen es nicht versäumen danke zu sagen.

Ein herzliches DANKE geht an:

Sparkasse Baden-Baden/Gaggenau, EneREGIO, Heinz-von-Heiden, DEVK, Bücherei KÖB, MSC Puma Kuppenheim, Medie-Ambulanz Kuppenheim, Hausmeister Herr Rahner, Frau Jensen, bewegBAR, Gemeinde Kuppenheim, Gemeinde Muggensturm, Brezel Böhmer, Metzgerei Schrenk, Getränke Wentzler.

Neben dem Lehrerkollegium bedanken wir uns auch bei den vielen kleinen und großen Helfern aus der Elternschaft, die hier ungenannt blieben, aber ohne die ein solches Fest nicht gelingen kann.

Schulleitung & Förderverein der Werner-von-Siemens-Realschule Kuppenheim


Fest der Ehemaligen am Freitag


Schulleiter Jürgen Haller mit Vertretern der Abschlussjahrgänge 1973-1975


Bubble Ball-Turnier beim Familienfest am Samstag

Impressionen

Presse


Quelle: BNN, 22.05.2017


Quelle: BT, 22.05.2017

Wir feiern Geburtstag

Ganz so lange wie unseren berühmten Namensgeber hat man uns noch nicht „auf dem Schirm“. Dennoch ist die Werner-von-Siemens-Realschule nicht mehr wegzudenken aus der Region. Immerhin stolze 50 Jahre ist es her, dass unser Schulbetrieb 1967, damals noch in den Räumen der Favoriteschule, startete. Fünf Jahrzehnte, in denen viel Wasser die Murg hinuntergeflossen ist. Generationen von Schülern haben in Kuppenheim erfolgreich ihre Mittlere Reife absolviert und sind im Anschluss daran ins Berufsleben gestartet oder haben ihre Schullaufbahn fortgeführt.

So manche Wellen galt es in dieser Zeit zu durchschiffen: Der Neubau des heutigen Realschulgebäudes im Jahr 1976 oder der kräftezehrende, aber lohnende Um- bzw. Erweiterungsbau unseres Schulgebäudes am Rande des Wörtelwalds in den Jahren 2011-13. Hinzu kommen aktuell die nicht immer einfache Umsetzung des neuen Bildungsplans oder die ganz alltäglichen kleinen Schwierigkeiten in einem mittelgroßen Schulbetrieb. Gemeinsam lässt sich alles meistern. Denn wie es Werner von Siemens einst schon formulierte: „Nur nicht überall das tötende Wort ‚Es geht nicht‘ aussprechen!“ oder „In dem ‚Ich will‘ liegt eine mächtige Zauberkraft, wenn es ernst damit ist und Tatkraft dahinter steht!

Auch so manchen Kapitänswechsel gab es in all den Jahren. Was früher wie heute gilt: Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler bilden eine tatkräftige Crew, die unsere Schule stetig und mit Freude weiterentwickelt. Das Ergebnis der letztjährigen Fremdevaluation, bei der alle am Schulleben Beteiligten zu verschiedenen Kriterien befragt wurden, bestätigt uns in unserem Tun. Wir freuen uns zu den besten Realschulen landesweit zu gehören. Trotz guter Noten immer mit Blick auf die nächsten 50 Jahre… Denn auf den Lorbeeren auszuruhen, das wäre so gar nicht im Sinne unseres Namensgebers.

Wir sind vor allem stolz darauf, eine Schule zu sein, mit der sich die Schüler während und auch nach ihrer Schulzeit in besonderem Maße identifizieren.

Wir freuen uns daher auf alle Ehemaligen, die wir bei unserer 50-Jahr-Feier begrüßen dürfen. Wir öffnen gerne noch einmal unsere Klassenräume für euch und eine „Ahnengalerie“ gibt sicher Anlass zu vielen gemeinsamen Gesprächen. Bei netter Gesellschaft, Musik, leckerem Essen und hoffentlich frühlingshaften Temperaturen lässt es sich besonders gut in Erinnerungen schwelgen.

Wir laden hiermit auch alle Eltern und Interessierte sowie ehemaligen Kollegen recht herzlich zu unserem Jubeltag ein:

Alles neu macht der Mai

Die jährliche Lieferung Hackschnitzel des Bauhofs war mit 24 Kubikmetern besonders groß und wurde von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der achten, neunten und zehnten Klasse auf den Spielhügeln ausgebracht.

Félicitation – Glückwunsch

Das zusätzliche Französischlernen im Club DELF hat sich gelohnt:
13 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen erhielten heute ihr DELF-Diplom zur Prüfung 2017.
Wir freuen uns mit euch!

Praxistag Aldi Süd

Verschiedene Einkaufsstätten, deren Vor- und Nachteile kennenzulernen, aber auch im Sinne der Verbraucherbildung über typische Einkaufsfallen der Supermärkte sich bewusst zu werden, stand für die MUM-Schüler der siebten Klassen Anfang Februar auf dem Stundenplan.

Diesen Anlass nutzen die 33 Schüler und Schülerinnen, um gemeinsam mit ihren MUM-Lehrerinnen in zwei Teilgruppen nacheinander einen kleinen Ausflug zum Kooperationspartner „Aldi Süd“ zu unternehmen.

In der Kuppenheimer Filiale des Unternehmens durften die Schüler und Schülerinnen nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, den Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen letztlich auch selbst tätig werden. In Kleingruppen konnten sie unter anderem das Kassieren einmal selbst ausprobieren, das Lager mit seinen Kühlräumen und der Müllpresse erkunden und unter Anleitung einer Auszubildenden die Regale „abschachteln“ und somit wieder ordentlich und aufgeräumt für die Kunden hinterlassen.

Nach zwei spannenden und aktiven Stunden wurden die Schüler und Schülerinnen mit einem Präsent des Unternehmens belohnt und freuten sich unter anderem über Kugelschreiber, Süßes und Trinkpäckchen.

Wir bedanken uns herzlich bei „Aldi Süd“ für diesen gelungenen Einblick in das Unternehmen!

Anmeldung Klasse 5

Die Schüler der vierten Klasse, die zum kommenden Schuljahr in die fünfte Klasse der Realschule Kuppenheim wollen, können

– am Dienstag, 4. April 2017, 14.00-17.00 Uhr
– am Mittwoch, 5. April 2017, 8.00-12.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr

im Sekretariat (Raum 210) der Werner-von-Siemens-Realschule Kuppenheim angemeldet werden.

Mitzubringen sind Blatt 4 und 5 der Bildungsempfehlung sowie Geburtsurkunde / Stammbuch (zur Vorlage).

Um größere Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir, folgendes Anmeldeformular herunterzuladen, auszufüllen und zur Anmeldung mitzubringen.

Anmeldeformular Klasse 5