Verabschiedung der Elternbeiratsvorsitzenden und der Schülersprecher

Bei der Schulkonferenz wurden unsere Elternbeiratsvorsitzenden Herr Steffen Gruttke und seine Stellvertreterin Frau Jutta Peter nach 3-jährigem Engangement verabschiedet.
Ebenfalls verabschiedet wurden unsere Schülersprecher Leo Novosel und Michelle Braun.
Die Schulgemeinschafts bedankt sich bei allen ganz herzlich für ihr Engagement und wünscht für die Zukunft nur das Beste!

Kräutergarten ist für die Sommerferien vorbereitet

Beim letzten Treffen des Kräutergarten-Teams wurden alle notwendigen Vorbereitungen für die sechseinhalbwöchigen Ferien getroffen. Wir haben den Garten nochmal komplett gejähtet. „Gießdienst“ und „Erinnerungsdienst“ für die nächsten Wochen sind eingeteilt. Knapp 400 Liter Wasser haben wir dafür abgefüllt. So sind wir guter Dinge, dass unser Kräutergarten auch noch den Rest der heißen Tage wohl übersteht.
In der Woche zuvor konnten wir übrigens auch schon die erste größere Ladung gut getrockneten Pfefferminztee eindosen.

Abschlussfeier

Wir gratulieren zur bestandenen Abschlussprüfung und zur gelungenen Abschlussfeier.

Impressionen

Presse


Quelle: BNN


Quelle: BT

Technikunterricht, der Spaß macht

Schulprojekt der Werner-von-Siemens-Realschule mit der Firma FEURER erfolgreich abgeschlossen.

Elf Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule in Kuppenheim haben an einem technischen Projekt mit der Firma FEURER teilgenommen. Am 13. Juli präsentierten die Neuntklässler ihre Ergebnisse direkt bei FEURER in Muggensturm. Begeisterter Zuhörer war dort auch Franz Veith, Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts in Rastatt.

Das Projekt fand im Rahmen des technischen Unterrichts der Realschule statt. Aufgabe war die Konzeption und der Bau von Transportverpackungen für Automobilbauteile – genauer gesagt für Heckleuchten, Mittelkonsolen und Luftdüsen. Da diese Automobilbauteile einen komplexen Aufbau, empfindliche Oberflächen und zudem Elektroanschlüsse haben, war das eine knifflige Aufgabe. Über mehrere Wochen hinweg erstellten die Neuntklässler so genannte Kleinladungsträger aus dem geschäumten Kunststoff EPP. Eine ganze Menge haben sie dabei geleistet: Angefangen bei technischen Zeichnungen und 3D-Konstruktionen mit der CAD-Software SOLIDWORKS über den Prototypenbau bis hin zur Dokumentation und zur abschließenden Powerpoint-Präsentation – das Projekt umfasste einfach alles, was auch in den Berufsalltag bei FEURER gehört.

Fünf Mitarbeiter von FEURER haben den Schülern mit Rat und Tat, aber auch mit dem passenden Material und Werkzeug für die Fräsmaschine beiseite gestanden. So erhielten die Schüler Einblicke in die Arbeitsweise eines mittelständischen Betriebs und sammelten wertvolle praktische Erfahrungen. Darüber hinaus unterstützte Elke Becker vom TheoPrax- Zentrum des Fraunhofer Instituts die Schüler beim Projektmanagement sowie bei der Abschlusspräsentation. Bei den Schülern kam das gut an: „Das Projekt war toll für die Teamarbeit in unserer Klasse“, meint eine teilnehmende Schülerin.

Tobias Weinfurtner, Konrektor der Realschule Kuppenheim, hatte schon seit Langem den Wunsch, seine Schüler in direkten Kontakt mit der Berufswelt zu bringen. „Es ist gar nicht so leicht, ein Unternehmen zu finden, das schülergerechte Projekte ermöglicht und unterstützt. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit FEURER den richtigen Partner dafür gefunden haben.“ Auch Franz Veith, Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts in Rastatt, zeigte sich begeistert: „Ich bin schwer beeindruckt von dem, was ihr hier zusammengestellt habt“, lobte er die Schüler, „dieses Projekt hat einen echten Effekt auf eure Zukunft.“

Doris Feurer, Marketingleiterin bei FEURER, hat das Projekt mit betreut und freut sich über dessen Erfolg: „Ich bin begeistert über die Motivation der Schüler. Da gab es so viele tolle Ideen, und man hat gemerkt, dass die Schüler kreativ und engagiert weitergedacht haben. Uns war es sehr wichtig, den Ausbildungsberuf des Packmittel-Technologen bekannt zu machen und den Schülern damit neue Perspektiven für die Berufswahl zu öffnen.“

FEURER mit Sitz in Muggensturm entwickelt und produziert Lösungen rund um Verpackung und Verpackungslogistik. Vor über 100 Jahren als Familienunternehmen gegründet, beschäftigt FEURER heute rund 800 Mitarbeiter an sechs Standorten.

21 Schüler der Realschule Kuppenheim legen die PET-Prüfung ab

Eine Zusatzqualifikation vorweisen zu können, ist immer gut, besonders für die Bewerbungen während des 9. Schuljahres. Noch besser, wenn diese Qualifikation von der University of Cambridge attestiert wird.
So meldeten sich insgesamt 21 Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule Kuppenheim für die PET-Prüfung (Preliminary English Test for Schools) an und wurden für ihre zusätzliche Mühe belohnt. Mit Leonie Zimmermann bestand sogar eine Schülerin mit der höchsten Auszeichnung! Herzlichen Glückwunsch!
Möglich gemacht hat die Teilnahme erst die Firma Heinz-von-Heiden, in Person von Dr. Norbert Stache, der die hohen Prüfungsgebühren erneut mit 50€ je Schüler bezuschusste. Für diese außergewöhnlich großzügige Unterstützung unserer Schüler sagen wir vielen herzlichen Dank!

Berlin-Fahrt der Klasse 9b

Wir, die Klasse 9b, begannen am Sonntag, den 28.05. um 5:30 Uhr mit unseren Klassenlehrern Herrn Häseler und Frau Hermann unsere Abschlussfahrt in die Hauptstadt. Die Fahrt dauerte ungefähr 5 ½ Stunden und gleich nach unserer Ankunft in Berlin ging das Programm schon los. Am ersten Tag war eine Führung von einem Ehemaligen Insassen durch das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen geplant. Nach der Führung machten wir uns auf den Heimweg und bezogen unsere Zimmer. Nach einer kleinen Verschnaufpause fuhren wir alle zusammen zum Hackeschen Markt, um in kleinen Gruppen zu Abend zu essen.

Am Montag fuhren wir nach dem Frühstück auf das höchste Gebäude Deutschlands, den Berliner TV-Turm, wo man aus über 200 Metern Höhe den besten Blick über die Stadt hat. Danach machten wir einen Spaziergang durch Berlin, unter den Linden, über die Museumsinsel, an der Humboldt Universität vorbei, über den Pariser Platz und schließlich zum Brandenburger Tor. Nun war der Bundestag an der Reihe, in welchem wir dann erst einmal zu Mittag essen konnten. Danach erzählte uns Kai Whittaker, MdB noch etwas über seine Arbeit im Bundestag und wir konnten Fragen stellen. Nachdem wir im Bundestag fertig waren, durften wir uns noch ein paar Stunden in Dreiergruppen in Berlin Mitte aufhalten, bis wir dann zurück zur Jugendherberge fuhren.

Am dritten Tag, Dienstag, verbrachten wir fast den ganzen Tag im Story-Bunker. Die Führung, in der wir über die Geschichte des Anhalter Bunkers erfuhren, war vormittags. Danach hatten wir Zeit, um etwas essen zu gehen. Leider fing es an, plötzlich und extrem stark zu regnen und die Hälfte unserer Klasse musste zur Jungendherberge, um sich umzuziehen. Die andere Hälfte beendete den Besuch im Story-Bunker und machte danach noch einen Spaziergang zur Siegessäule, vorbei am Bentler-Block, wo damals Stauffenberg erschossen wurde und vielen Botschaftsgebäuden aus aller Welt und den Bundesländern.

Später an dem Tag traf sich die ganze Klasse dann wieder, um zusammen zum Ku´damm zu gehen, wo wir dann wieder bis zum Abend in Gruppen Freizeit hatten.

Mittwochs stand das KZ Sachsenhausen auf dem Plan, zu dem wir erst einmal 50 Minuten fahren mussten. Wir wurden durch das Konzentrationslager geführt und erfuhren etwas über die Geschichte. Nachdem wir wieder in Berlin angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zum Denkmal für die ermordeten Juden. Dann konnten wir entweder mit Herrn Häseler und Frau Hermann zum Standort des ehemaligen Führerbunkers gehen oder wir hatten Freizeit. Nach einer Weile trafen wir uns dann wieder und liefen zusammen zur Spree. Dort machten wir zum Abschluss des Tages eine Bootsrundfahrt.

Am letzten Tag in Berlin besuchten wir die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße mit dem dort aufgenommenen Foto des flüchtenden Grenzpolizisten Conrad Schuhmann, dem Verlauf der Mauer und zahlreicher Fluchttunnel. Wir schauten uns einen Abschnitt des Todesstreifens an und gingen zum Nordbahnhof. Nach einer kleinen Pause trafen wir uns dann am Checkpoint Charly wieder und besichtigten dort das Mauer-Museum, das viele Fluchtgeschichten erzählt. Um sich auszutoben, konnten die, die wollten, im Jumphouse auf Trampolinen wild herum springen. Am Abend saßen wir dann alle gemeinsam zusammen zum Abschiedsessen in der Kulturbrauerei Frannz.

Freitags war dann nur noch zusammenpacken und schnell zur Bahn angesagt, 8 Stunden Fahrt, zwei Mal eilig umsteigen, viele Fidget-Spinner und als wir dann angekommen waren, nach einer Woche, in der wir viel erlebt haben, wieder unsere Familien begrüßen.

Leonie, 9b

Rückblick

Mehr als ein Klassentreffen

Zwischen Proben und Unterricht, Kopierer und Wetter-App, die Vorfreude und Anspannung war allen Beteiligten anzumerken vor dem wichtigen Fest. Als uns Freitag morgen dann sintflutartige Regenmassen einen Strich durch die Rechnung zu machen drohten, hofften wir umso mehr auf ein zahlreiches Erscheinen am Abend. Sollte sich das konsequente Aufessen des Pausenbrotes, die stets gemachten Hausaufgaben der letzten Tage und die monatelangen Mühen der Vorbereitung am Ende doch nicht gelohnt haben?

Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns zwar keine frühlingshaften Temperaturen, aber einen durchweg trockenen Abend. Doch selbst ein Regenschauer hätte die Stimmung wohl kaum trüben können. Wir waren überwältigt von der großen Resonanz. Viele Interessierte, darunter knapp 800 (!) ehemalige Schüler, folgten unserer Einladung und feierten mit uns unser 50-jähriges Bestehen. An einer „Wall of Fame“ konnten sich alle Ehemaligen in ihren Jahrgängen eintragen und wiederfinden. Sogar ehemalige Schüler der ersten Abschlussklassen ab 1973 konnten wir an diesem besonderen Abend begrüßen.

Der Kaugummi von damals klebte wohl nicht mehr unter der Bank und auch das ein oder andere Gesicht war einem womöglich so gar nicht vertraut. Dass dennoch viele Erinnerungen wach wurden und man meist positiv an die gemeinsame Schulzeit zurückdachte, haben uns das rege Interesse an unseren Angeboten und die ausgelassene Stimmung gezeigt. Ob auf dem Schulhof bei Live-Musik, leckerem Essen und Cocktail, in der Aula bei Kaffee und Kuchen, im damaligen Klassenzimmer oder an der Ahnentafel, Anlass zu vielen netten Gesprächen gab es überall. Bestimmt ist auch der anfängliche „kalte Schauer vor dem Physikraum“, von dem uns jemand berichtete, letztlich einem Hauch von Nostalgie gewichen.

Die ganz besondere Atmosphäre war spürbar und sollte es tatsächlich so etwas wie einen guten Schulgeist geben, so war er an diesem Abend unter uns. Man wünscht sich fast die Zeit würde schneller vergehen und der nächste runde Geburtstag nicht allzu lange auf sich warten lassen. Aber wir wären nicht die Werner-von-Siemens-Realschule, wenn wir nicht auch vorher gute Gründe finden würden uns zu treffen und miteinander zu feiern.

In eigener Sache: Wir freuen uns weiterhin über alte Klassenfotos, insbesondere der Abschlussklassen, für unsere Schulchronik!

„Eine ruhige Kugel schieben“? Nicht mit uns!

Werner von Siemens war schon nicht dafür zu begeistern und auch unser Motto für den zweiten Festtag war ein anderes. Dieser Tag stand ganz im Zeichen unserer Schüler und deren Familien. Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein wurde viel miteinander geplaudert, getobt, gespielt, und gelacht. Großer Beliebtheit erfreute sich unser Bubble Ball-Turnier, das unter den Klassen ausgetragen wurde. Und auch die Erwachsenen zeigten dabei vollen Körpereinsatz, wie schon am Abend zuvor einige Ehemalige.

Bevor die Spielwiese und Aktionen in und rund um unser Schulgebäude von Herrn Haller eröffnet wurden, wurde es zunächst feierlich. Zahlreiche Gäste gratulierten und erzählten Anekdoten aus dem Schulalltag. Eine Modenschau von Schülern führte durch die vergangenen fünf Jahrzehnte und so mancher fühlte sich zurückversetzt in die Zeit der Ballonhosen, knallbunten Netzshirts oder Plateauschuhe. Ein Gedicht von Herrn Häseler über die Entstehung von Erde und Menschheit sowie dem „süßen Ort“, an dem die Kinder „bis zur Mitte reifen“, brachte das Publikum ebenso zum Schmunzeln wie der Rückblick unseres ehemaligen Kollegen Zimmermann, der die Aufbruchstimmung, die zu jeder Zeit an unserer Schule herrschte, wunderbar in Worte fasste. Untermalt wurde das Programm gewohnt mitreißend durch unsere Schulband und ein Schüler-Blasorchester unter der Leitung von Frau Weber.

Genug der Worte und Mitmachen hieß danach die Devise. Während beim Bubble Ball-Fußball eher Grobmotorik und Ausdauer gefragt waren, musste man beim Kistenklettern, Bowling oder an der Torwand Geschicklichkeit beweisen. Mit weiteren Aktionen wie dem Lehrerquiz, Tischtennis, Airhockey, Kinderschminken, usw. war für jeden etwas dabei. Für alle Technikbegeisterten gab es unseren 3D-Drucker oder selbstprogrammierte Lego-Roboter zu bewundern.

Bei gemütlichem Beisammensein ließen wir den Tag schließlich ausklingen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

Danke

Ein ereignisreiches Fest-Wochenende liegt hinter uns und wir wollen es nicht versäumen danke zu sagen.

Ein herzliches DANKE geht an:

Sparkasse Baden-Baden/Gaggenau, EneREGIO, Heinz-von-Heiden, DEVK, Bücherei KÖB, MSC Puma Kuppenheim, Medie-Ambulanz Kuppenheim, Hausmeister Herr Rahner, Frau Jensen, bewegBAR, Gemeinde Kuppenheim, Gemeinde Muggensturm, Brezel Böhmer, Metzgerei Schrenk, Getränke Wentzler.

Neben dem Lehrerkollegium bedanken wir uns auch bei den vielen kleinen und großen Helfern aus der Elternschaft, die hier ungenannt blieben, aber ohne die ein solches Fest nicht gelingen kann.

Schulleitung & Förderverein der Werner-von-Siemens-Realschule Kuppenheim


Fest der Ehemaligen am Freitag


Schulleiter Jürgen Haller mit Vertretern der Abschlussjahrgänge 1973-1975


Bubble Ball-Turnier beim Familienfest am Samstag

Impressionen

Presse


Quelle: BNN, 22.05.2017


Quelle: BT, 22.05.2017